Pizza essen, aber richtig

Sogar beim Pizzaessen kann man voll danebengreifen. Und denkt dabei noch, man täte etwas Gutes. Zu den Marktführern bei Bio-Pizzen gehört die nicht gerade unbekannte Firma Wagner. Mit anderen Worten: Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Menschen, die diese Bio-Pizzen kaufen – und damit übelste Marktverhältnisse finanzieren. Wie das sein kann? Ganz einfach: Das einstige Familienunternehmen Wagner war so erfolgreich, dass sich einer der Haie im Teich der Lebensmittelindustrie, Nestlé, für Wagner zu interessieren begann. Und schließlich die Firma 2012 mit Stumpf und Stiel aufkaufte. Wer also heute eine Wagner Biopizza in seinen Einkaufskorb legt, entscheidet sich an der Kasse dafür, Nestlé zu finanzieren. Wer wissen möchte, was an Nestlé so gar nicht stimmt, der kann gerne bei Wikipedia nachlesen.

Weil ich aber auch gerne etwas Positives zu diesem Thema beitragen will, möchte ich an dieser Stelle die Pizzen von followfish empfehlen. Die habe ich gestern auf der BioFach in Nürnberg probiert und musste feststellen: Hätte ich’s nicht besser gewusst, dann hätte ich auf einen edlen Italiener getippt. Könnte im Restaurant nicht besser munden. Andere korrekte Anbieter sind zum Beispiel Biopolar oder Natural Cool. Wie die allerdings schmecken, kann ich nicht sagen. Probieren lohnt sich bestimmt.

Hier findest Du mehr Informationen zum Thema Bio-Pizza.

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